Nimple – die einfache Networking-App

Visitenkarten sind an sich eine feine Sache, weil man so schnell und unkompliziert Kontaktdaten austauschen kann. Allerdings gehen sie auch schnell verloren oder man hat sie ausgerechnet dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Wie schön wäre es, wenn man die Daten einer Visitenkarte ohne viel Aufwand und vor allem ohne alles von Hand einzutippen aufs Smartphone übertragen könnte? Mit der App Nimple ist genau das möglich.

Nimple ist denkbar einfach. Die App macht aber genau das, was sie soll: Sie hilft dabei, Kontaktdaten einfach auszutauschen. Und zwar auch dann, wenn man grade keine Visitenkarte zur Hand hat. Außerdem kann man selbst auswählen, welche Daten man wem geben möchte.

Kontaktdaten einmal eintragen, immer wieder teilen

Zunächst einmal muss man seine eigenen Kontaktdaten in der App eintragen – am besten so vollständig wie möglich. Auch mit seinem Profil auf Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn kann man sich verbinden. Mit Hilfe von Checkboxen kann man selbst einstellen, welche Details dann hinterher sichtbar sind und welche nicht. Wenn ich mich geschäftlich mit jemandem vernetze, dann muss derjenige ja nicht unbedingt mein privates Facebook-Profil kennen. Und jemand, den ich im Urlaub kennenlerne, den möchte ich möglicherweise nicht in meinem beruflichen Netzwerk bei Xing oder LinkedIn haben. So kann man also ganz individuell die Daten freigeben, die man dem anderen zeigen möchte.

Per QR-Code Kontakte einlesen

Aus den gespeicherten Daten wird ein QR-Code erstellt. Dieser Code kann von jedem QR- und Barcode-Scanner gelesen werden. Scannt ein neuer Kontakt dann den QR-Code ab, hat er schwuppdiwupp die Kontaktdaten auf seinem Handy. Man braucht also nicht einmal zwingend die Nimple App auf dem Smartphone. Wer Nimple installiert hat, der kann die eingescannten Kontaktdaten dann direkt von Nimple ins Adressbuch des Smartphones übertragen. Einfacher geht’s wirklich nicht. Übrigens funktioniert das Austauschen von Kontaktdaten direkt von Smartphone zu Smartphone, ohne einen zwischengelagerten Server, sodass auch aus Datenschutz-Sicht alles im grünen Bereich ist.

Nimple ist zusammengesetzt aus den Begriffen „networking“ und „simple“ – und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Die App ist sowohl im privaten als auch in beruflichen Bereich sinnvoll einsetzbar. Mit rund 1,5 MB Dateigröße ist die App überschaubar klein. Sie läuft ab Android 4.0.3 und kann kostenlos im Play Store heruntergeladen werden. Für 1,89 Euro kann man auf die Pro-Version upgraden, wodurch man beispielsweise mehrere QR-Codes generieren und speichern und seine eigenen oder die gespeicherten Kontaktdaten unter anderem per E-Mail versenden kann.

Bewertung: 5/5 Sterne

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