Android 6.0 Marshmallow

Android-Verteilung im Mai: Android Marshmallow wächst nur langsam

Google hat die aktuellen Zahlen zur Android-Verteilung vorgelegt. Erstmals konnte nur Android 6.0 Marshmallow zulegen, alle anderen Versionen von Googles mobilem Betriebssystem mussten Federn lassen. Doch der erste Eindruck täuscht, denn nach wie vor ist die aktuelles Android-Version nur auf 7,5 Prozent aller Android-Geräte installiert.

Zwar haben Android 4.x und Android 5.x Anteile verloren, sie sind dennoch nach wie vor die am weitesten verbreiteten Android-Versionen. Mit 32,5 Prozent Anteil liegt Android 4.4 KitKat deutlich vorn, alle anderen Iterationen kommen auf deutlich kleinere Marktanteile.

Marshmallow legt langsam zu

Android 6.0 hat zwar einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht, von 4,6 Prozent im Vormonat auf 7,5 Prozent im Mai. Trotzdem ist dieses Ergebnis ernüchternd, denn immerhin hat Marshmallow schon ein halbes Jahr auf dem Buckel. Die meisten neuen Geräte – selbst die Einsteiger-Modelle – sind schon mit der aktuellsten Android-Version ausgestattet. Doch die Updates der Hersteller lassen einfach noch zu lange auf sich warten.

Schnellere Android-Updates – funktionieren leider nicht

Schon vor Jahren wollte Google die Android-Updates beschleunigen. In der Theorie hörte sich das gut an. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Da viele Hersteller ihre eigenen Nutzeroberflächen zum Einsatz bringen, dauern Updates entsprechend lang, weil viele Anpassungen vorgenommen werden müssen. Und auch die Mobilfunk-Anbieter, die ihre Geräte oft mit eigenen Apps versehen, müssen erst anpassen und testen, bevor sie Updates freigeben. Bei iOS sieht das anders aus, dort liegt alles in der Hand von Apple. Und daher gibt es auch kaum iOS-Geräte, die mit älteren Versionen von Apples Mobil-OS laufen.

Ein weiterer Grund für das nur langsame Ansteigen des Anteils von Android 6.0 dürfte auch sein, dass viele Nutzer ihre Geräte nicht jedes Jahr oder alle zwei Jahre gegen neuere austauschen. Oder aber, dass sie beim Kauf gar nicht auf die neuesten Modelle zugreifen, sondern sich stattdessen für ein günstigeres, aber älteres Gerät entscheiden. Prinzipiell spricht ja auch nichts gegen eine ältere Android-Version. Lediglich der Sicherheitsaspekt ist beim aktuelleren Android eben besser ab Werk integriert. Für ältere Versionen gibt es aber für gravierende Sicherheitslücken weiterhin Updates von Google.

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