Gerücht: Samsung und Huawei wollen weg von Android?

In den letzten Tagen haben die Smartphone-Hersteller Samsung und Huawei Schlagzeilen gemacht, weil sie Medienberichten zufolge Android den Rücken kehren wollen. Solche Gerüchte sind nicht neu, sie kochen immer mal wieder hoch – Sommerloch? Huawei hat sich nun aber zu diesen Gerüchten geäußert.

Entwarnung – und doch bleibt der Ausgang offen. Richard Yu, seines Zeichens CEO bei Huawei, dementierte laut der Website Weibo die Gerüchte. So lange Android offen bleibt, will sich der chinesische Hersteller nicht von Android abwenden.

Keine Abkehr von Android bei Huawei

Huawei-CEO Yu erklärte, dass es genau die Offenheit von Android sei, die dem mobilen Betriebssystem den großen Erfolg bescherte. Diese Entwarnung zu einer Abkehr von Android ist gleichzeitig aber auch ein Signal an Google. Denn dem Suchmaschinenriesen wird derzeit nachgesagt, dass man mehr Kontrolle über Android erlangen wolle, vor allem über das Design.

Google will mehr Kontrolle über Android-Design

Aus Googles Sicht ist das durchaus verständlich. Und auch für die Nutzer von Android-Geräten könnte es ein Vorteil sein. Denn ein Grund dafür, dass Updates so lange brauchen, bis sie auf den Endgeräten ankommen ist, dass die Hersteller lange brauchen, um auch die eigenen Anpassungen auf eine neue Android-Version zuzuschneiden. Andererseits ist es für die Hersteller eben auch eine Möglichkeit, etwas Individualität und somit Vielfalt ins Spiel zu bringen – und das wiederum finden auch die Nutzer gut. Ein zweischneidiges Schwert also.

Samsung äußert sich nicht

Von Samsung gibt es bislang noch keine Äußerung zu den Gerüchten um eine Abkehr von Android. Allerdings versucht der Smartphone-Gigant schon seit längerer Zeit, mit Tizen ein eigenes Mobil-OS zu etablieren. Der Erfolg hält sich bislang allerdings in Grenzen. Würde man zukünftig nur noch Tizen-Smartphones bauen, würden sich diese sicherlich besser verkaufen als das aktuell der Fall ist. An die Marktanteile, die Samsung mit den Android-Geräten hat, dürfte aber kaum anzuknüpfen sein, zumindest nicht kurz- und mittelfristig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.